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Kampot Pepper

echter Pfeffer aus Kambodscha seit 2012

Von der südlichen Provinz „Kampot“ in Kambodscha hat der Kampot Pfeffer seinen Namen. Diese Provinz, welche in östlicher Richtung an Süd-Vietnam und im Süden an den Golf von Siam angrenzt, ist bekannt für seine wunderschöne Landschaft und  die Freundlichkeit seiner Bewohner.

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Wir arbeiten bereits an unserem Onlineshop für unseren exklusiven Kambodscha Pfeffer.
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Schwarzer Pfeffer

Beim Trocknen der unreifen, grünen Beeren in der Sonne entsteht der schwarze Pfeffer.

Geschmacksnuancen vom echten schwarzen Kampot Pfeffer:

Die Beeren des schwarzen Kampot Pfeffers haben ein kräftiges, intensives und dennoch feines, liebliches und würziges Aroma aus Blüten, Minze und Eukalyptus. Dieser Pfeffer bietet somit eine fruchtig sanfte Schärfe, eine Frische und Komplexität ihrer Aromen, und einen außergewöhnlich anhaltenden Geschmack. Der schwarze Kampot Pfeffer harmoniert besonders gut mit grünem Salat mit Tomaten, Fleisch, (z.B. Sauerbraten, Rinderrouladen und Wild) vegetarischen Gerichten und entfaltet dabei seine duftende würzig, leicht süßliche Geschmacksnote.

Roter Pfeffer

Auch der rote Pfeffer entstammt dem gleichen Pfefferstrauch, jedoch wird der rote Kampot Pfeffer erst geerntet, wenn die Beere voll ausgereift ist. Viele Bauern meiden das länge heranreifen der roten Beeren, da sie der Pflanze viel Kraft entnehmen. Aus diesem Grund ist der rote Kampot Pfeffer sehr selten. Jedes Jahr werden hiervon nur wenige hundert Kilogramm geerntet.

Geschmacksnuancen vom echten roten Kampot Pfeffer:

Die Früchte des roten Kampot Pfeffers haben ein kraftvolles, fruchtiges Aroma und verbinden dabei den scharfen und reifen Geschmack des schwarzen Pfeffers mit einer süßlichen Würze.
Besonders bei Wildgerichten, kurz Gebratenem und gegrilltem Fisch oder Fleisch, aber auch bei süßem wie Vanille,- und Schokoladendesserts kommt dieser einzigartige Pfeffer zur Geltung.
Weißer Pfeffer
Der weiße Kampot Pfeffer wird durch langes Einweichen von ganzen schwarzen und roten Beeren in Wasser gewonnen. Danach wird die Schale vom Fruchtfleisch entfernt und die hellbeige innere Frucht getrocknet.

Weißer Pfeffer

Geschmacksnuancen vom echten weißen Kampot Pfeffer:

Der weiße Kampot Pfeffer überzeugt mit einem scharfen, intensiv zarten Aroma nach Zitronengras und Limetten und ist aromatisch und kraftvoll im Abgang.

Er eignet sich besonders gut um helle Suppen und Soßen, aber auch Geflügel, feine Salate, Meeresfrüchte und Fisch und zu würzen.

Am besten schmeckt echter Pfeffer aus Kampot, wenn Sie ihn kurz vor dem Auftragen ganz frisch gemörsert oder auch grob gemahlen zu Ihren Gerichten

Grüner Pfeffer

Beim grünen Pfeffer handelt es sich um unreife Beeren, welche vom Pfefferstrauch (piper nigrum) gepflückt werden. Er ist nicht lange haltbar und sollte kurz nach dem Pflücken verzehrt werden. In der Provinz Kep (angrenzend an der Provinz Kampot) wird er gerne mit Krebsen, Tintenfisch oder Rindersteaks in den unzähligen Restaurants am Meer serviert.

 

Eine Farm entsteht:

2014 entschloss sich mein Schwager eine eigene Farm ins Leben zu rufen. Die Bodenproben zeigten keinerlei Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, also ideale Bedingungen um hier einen der besten Pfeffer der Welt anzubauen.

Bereits im gleichen Jahr wurden die ersten 1.140 Pfähle gesetzt, und 2.280 Pflanzen mit je 2 Trieben angepflanzt. Im Folgejahr entstand ein weiteres Feld mit gleicher Größe.

Mein Schwager ist Mitglied im Vorstand vom Kampot Pfeffer Verband.
Auf seiner Plantage sichert er einer ganzen Familie den Lebensunterhalt.

Bepflanzung und Düngung:

Beim Bepflanzen der Stecklinge, wird einer der teuersten Dünger, Fledermauskot verwendet. Aus den umliegenden Fledermaushöhlen wird dieser Dünger mühsam zusammen getragen. Später wird entlang der einzelnen Reihen mit Kuhdung, gedüngt. Dieser wird, damit er nicht austrocknet, in Erdhügeln zwischengelagert. Zusätzlich werden die Pflanzen mit Wasser, vermischt mit Kuhfladen, aber auch mit Fischresten gegossen.

Schädlingsbekämpfung:

Zur Schädlingsbekämpfung wird ausschließlich eine Flüssigkeit, welche Bitterstoffe aus Wurzeln und Blätter enthält, verwendet. Das Wissen und die Tradition von der Bepflanzung, der Düngung bis hin zur Schädlingsbekämpfung gilt es zu bewahren! Von jeder Charge wird von uns eine Bioanalyse in Auftrag gegeben. Die Kosten einer Bioanalyse von der GBA (Pestizide, Feuchte und Schimmel wird hierbei u.a. analysiert), welche brutto mit fast 500 € zu Buche schlägt, werden von vielen Anbietern gescheut.

Traditioneller Anbau:

Die Pflanzen des Kampot Pfeffers wachsen traditionell an ca. 2,5 m langen Holzstangen, und werden durch Palmwedel vor der Sonne geschützt. Die Verwendung von Säulen aus Stein, um den Ertrag pro qm zu erhöhen, wird vom Verband untersagt. Der jährliche Ertrag des originalen Kampot Pfeffers, pro Pfahl ist mit ca. 1.8 Kg sehr gering, verglichen mit anderen Anbaumethoden bei der bis zu 4,6 Kg geerntet werden.

Die Ernte:

Nachdem die Beeren gereift sind, werden sie per Hand gepflückt. Dies ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal im Vergleich zu preiswerteren Pfeffersorten, bei denen der Pfeffer mit Erntemaschinen gepflückt wird.

Die von der Sonne getrockneten Früchte werden anschließend gewaschen und gereinigt. Nach der Trocknung der Pfefferkörner, auch Pfefferbeeren genannt, erfolgt eine sorgfältige Selektion von Hand. Hierbei werden nach Farbe, Form und Größe zwischen 10 und 20% aussortiert.

Mit all diesen zeit,- und kostenintensiven Maßnahmen ist es gewährleistet, dass nur die besten Körner in den Handel gelangen.

Gütesiegel:

Das Anbaugebiet hat das Gütesiegel Protected Geographical Indication, „Geschützte Geografische Angaben“. Deshalb darf sich nur der Pfeffer aus dem Gebiet des Kampot Pfeffer Verbandes als Original Kampot Pfeffer bezeichnen, der wohl einer der Besten Pfeffersorten der Welt ist. Die Kombination aus natürlichen Besonderheiten wie Klima, mineralreiche, lehmige Boden, Hydrologie und nicht zuletzt die Kleinbauern, welche in reiner Handarbeit den Pfeffer anbauen, ernten, trocknen und sortieren, ermöglichen dieses einzigartige Produkt.

Ausschluss aus dem Verband:

Mitglieder, die sich an die oben genannten Vorgaben, wie Anbaumethoden, Schädlingsbekämpfung, Anbau in dem begrenzten Gebiet ect. nicht halten, werden vom Verband ausgeschlossen.

Hinweis für Urlauber:

Auf den Märkten in Seam Reap, Phnom Penh, Kep ect. wird „Kampot Pfeffer“ weit unter dem Abnahmepreis des Kampot Pfeffer Verbandes (unsortiert, in Säcken) angeboten. Es bedarf wohl keiner weiteren Erklärung, dass es sich hier nicht um den echten Kampot Pfeffer handelt!

Geschichte Kampot Pepper:

 

Königreich Angkor:

Der Pfefferanbau hat in Kambodscha eine Jahrhundert alte Tradition, welche auf die große Zivilisation der Könige von Angkor zurückgeht. Nach den Schriften des chinesischen Entdeckers Tcheou Ta Kouan wurde bereits Anfang des 13. Jahrhunderts Pfeffer in Kambodscha angebaut.

 

Der Indonesische Krieg:

1873 /1874, brach Krieg in der indonesischen Provinz Aceh aus. Die Soldaten des Sultans von Aceh standen der übermächtigen niederländischen Armee gegenüber. Damit bei einer Niederlage der Reichtum des Landes nicht in die Hände der Niederländer fällt, wurden alle Pfefferplantagen nieder gebrannt. Einige Pflanzen kamen nach Kambodscha in die Provinz Kampot, wo die Produktion wieder aufgenommen wurde.

 

Französisches Protektorat / Französisch-Indochina:

Mit dem Beginn der französischen Kolonialherrschaft am Ende des 19. Jahrhunderts kam es in der Kampot Provinz zu einem „Pfeffer-Fieber“. Die Produktion wurde zu Beginn des nächsten Jahrhunderts auf bis zu 8.000 Tonnen pro Jahr ausgeweitet. In der Mitte des 20. Jahrhunderts, gelangte der Kampot Pfeffer auf dem Höhepunkt. Die durchschnittliche Jahresproduktion, die rund 3.000 Tonnen betrug, ist von außergewöhnlicher Qualität. Der Kampot Pfeffer wurde zum Gewürz der französischen Top-Restaurants schlechthin.

 

Rote Khmer Gewaltherrschaft / die dunklen Tage:

Im Jahr 1975 übernahmen die Roten Khmer (franz. Khmers rouges) das ganze Land und wurde die folgenden 5 Jahre von Gewalt und Terror regiert. Während dieser Zeit verschwanden etwa 1,7 bis 2,2 Millionen Kambodschaner, die Infrastruktur wurde zerstört und intellektuelle Elite systematisch eliminiert. Fast ausschließlich sollte Reis angebaut werden, der Pfefferanbau wurde vernachlässigt. Die Pfefferplantagen waren fast völlig verschwunden, nur wenige Pflanzen von den zahlreichen Plantagen der 60er Jahre blieben erhalten.

 

Eine neue Hoffnung:

Ende des 20. Jahrhunderts kamen die Bauern wieder auf ihr angestammtes Land.  Mehrere Generationen von Pfeffer Produzenten, bewirtschafteten wieder die verlassenen Plantagen und begannen erneut „Ihr Gewürz“ den Kampot Pfeffer anzubauen.

 

2006 – eine neue Ära beginnt:

Auch dank der Unterstützung von privaten Unternehmen und Entwicklungsorganisationen (u.a. auch die europäische Union),  verhalfen dem Produkt „Kampot Pfeffer“ zu altem Glanz. Die Jahresproduktion der 142 Kleinbauern betrug im Jahre 2012  24 Tonnen. (wird noch aktualisiert)

Einige Bilder unserer Plantage:

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